Pordenone

Pordenone im Nordosten Italiens gelegen ist eine wohlhabende und hübsche Stadt mit einer sehr schönen Altstadt. Pordenone gehört zur Region Friaul-Julisch-Venetien und ist Hauptstadt der italienischen Provinz. Pordenone liegt in der weiten Ebene nordöstlich von Venedig, doch im Norden kann man schon die südlichen Ausläufer der Alpen sehen, vor allem den 2251 Meter hohen Monte Cavallo. Wer hier lebt, hat also das Glück, im Winter sehr schnell in einem Skigebiet zu sein – die Dolomiten sind nur 15 Kilometer entfernt. Im Sommer locken die Strände der Adria – bis zum Badeort Caorle sind es 60 Kilometer und Venedig liegt nur wenige Kilometer entfernt.

Waschmaschinen, Kühlschränke und die große Palette von allen möglichen Haushaltsgeräten werden in Pordenone hergestellt. Größter Arbeitgeber ist die Firma Zanussi, von der auch viele Zulieferbetriebe profitieren. Die Stadt und ihre Menschen sind modern und dynamisch, Kultur ist den Einwohnern wichtig. Jedes Jahr im September wird eine Buchmesse veranstaltet und im Oktober finden hier Stummfilmtage statt.

Von hier stammt ein interessanter Heiliger der katholischen Kirche, Ordorich von Pordenone oder Ordorich von Portenau.1286 wurde er in Pordenone geboren, wurde Mönch bei den Franziskanern und machte sich auf den Weg, als Missionar den Glauben zu verbreiten. Das Besondere: Der Mann schaffte es während einer zwölfjährigen Reise über die Türkei, Indien, Indonesien bis nach Peking in China. Seine Reiseberichte gelten als wichtige Ergänzung zu den Schriften von Marco Polo und über die Echtheit seiner Erzählungen gibt es im Gegensatz zu jenen des Marco Polo keine Zweifel.

Besucher von Pordenone werden sich besonders gerne in der Altstadt aufhalten, in der gotische Paläste und schöne Gebäude aus der Zeit der Renaissance stehen. Die Altstadt liegt rund um den Corso Vittorio Emanuele II. Hier findet man unter herrlichen Arkaden viele Geschäfte und gemütliche Straßencafes. Zu den Sehenswürdigkeiten in Pordenone gehört der Duomo di San Marco, an dem eine Ewigkeit gebaut wurde. 1363 begannen die Arbeiten an dem romanisch-gotischen Gotteshaus, 1468 wurde der Dom von Pordenone geweiht. Im 16. und im 18, Jahrhundert fanden unfangreiche Umbauarbeiten statt, so dass der Dom sich heute im klassizistischen Stil präsentiert. 1812 fand eine zweite Domweihe statt.

Das Adelsgeschlecht der Ricchieri errichtete im 15.Jahrhundert am Corso Vittorio Emanuele in Pordenone einen herrlichen Palast im venezianischen Stil. Hier ist heute das städtische Kunstmuseum untergebracht. Auch das zwischen 1291 und 1395 gebaute Rathaus im gotischen Stil ist sehr sehenswert. Darüber hinaus befinden sich in Pordenone zahlreiche weitere Paläste, die einst von reichen Adeligen errichtet worden, ein schönes Kastell und eine Villa aus der Römerzeit.

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